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Funke

Funke Hermann Öffnen Blatt

Ingenieur, Manager, Wirtschaftswissenschaftler
* 10.03.1884 in Flensburg
† 14.10.1970 in Berlin
Vater: Funke Hermann Nicolai
Mutter: Fritsche Elisa Martha Clara
oo 1916 mit Feuerlein Gertrud, * 1891, † 1967.
Notizen zu Funke Hermann:
aus Wikipedia:
Hermann Georg Funke (* 10. März 1884 in Flensburg; + 14. Oktober 1970 in Berlin (West)) war ein deutscher Ingenieur, Manager und Wirtschaftswissenschaftler.
Nach dem 1902 bestandenen Abitur am Real-Gymnasium in Magdeburg absolvierte Hermann Funke von 1902 bis 1903 eine Ausbildung zum Maschinenbauer im Grusonwerk der Friedrich Krupp AG in Magdeburg. Danach studierte er von 1903 bis 1908 Maschineningenieurwesen an der TH Berlin. Nach dem Erwerb des Diploms arbeitete er zunächst als Konstrukteur bei der Friedrich Krupp AG und von 1909 bis 1911 bei der Firma Weise und Mons K. in Halle als Konstrukteur für Zentrifugalpumpen. Von April bis Dezember 1911 betätigte sich Funke als Assistent des Betriebsingenieurs bei der Grubenverwaltung der A. Riebeck'schen Montanwerke AG. Von Dezember 1911 bis August 1914 arbeitete er zuletzt als Oberingenieur für Kreiselpumpen bei der Firma Weise und Söhne in Halle. Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs im August 1914 wurde er als Leutnant der Reserve zum Kriegsdienst herangezogen und kam sowohl an der Front in Belgien und Frankreich als auch im Rahmen der Mackensenoffensive im Osten zum Einsatz. Nach Teilnahme an der Schlacht bei Verdun wurde Funke im Dezember 1916 durch A. Borsig reklamiert und blieb dort bis nach Kriegsende im Dezember 1918 als Betriebsleiter in der Lokomotivenfabrik für die kriegswichtige Produktion (Lokomotiven, Torpedo-Armaturen) tätig. Von Anfang Januar 1919 bis Ende Juni 1920 war Funke Betriebsleiter bei Daimler in Stuttgart-Untertürkheim. Von 1920 bis 1921 übte er als technischer Direktor des Erfurter Werks eine leitende Funktion in der Deutschen Werke AG aus. Von 1921 bis 1925 saß Funke als Mitglied im Vorstand desselben Unternehmens in Berlin. Hermann Funke war ab 1925 Mitglied des Aufsichtsrats der Deutschen Werke AG in Berlin sowie Delegierter des Aufsichtsrats der Deutschen Spinnereimaschinenbau AG in Ingolstadt und der Deutschen Präzisionswerkzeug AG in Amberg. 1926 wechselte er in den Vorstand der Mannesmann-MULAG in Aachen, dem er bis 1928 angehörte. Er bekleidete dort die Position eines Generaldirektors. 1929 stand er im Auftrag des Aufsichtsrats der Werft Übigau AG und machte sich mit Beginn der Weltwirtschaftskrise selbstständig. Er trat seither als freier Unternehmensberater in Erscheinung. Im Todesjahr seines Schwiegervaters Otto Feuerlein 1930 nahm er das Studium der Wirtschaftswissenschaften auf und promovierte 1934 an der TH Berlin zum Doktor-Ingenieur, übernahm dort ab 1935 einen Lehrauftrag für Wirtschaftswissenschaften und wurde im März 1940 zum Honorarprofessor ernannt. Als Dozent unterrichtete er an der TH Berlin bis 1954 in den Fächern Industriebetriebslehre, Kostenrechnung, Betriebswirtschaft, Buchhaltung und Betriebsabrechnung. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs und vor der Währungsreform beriet Professor Funke den Ullstein Verlag und den Gesamtmagistrat von Berlin. Seit 1950 fakturierte er als Wirtschaftsberater hauptsächlich für die BEWAG im Westteil von Berlin.
Kind:
1) (Funke Werner)
Signatur: 61843
Forscher: © /http://www.Adelby.com/ Helmut Martensen, 24943 Flensburg; EMail: Martensen@t-online.de

 
Ahnentafel
4 Funke August Ernst Eduard, Apotheker
* 1813 Flensburg
oo
8 Funke Friedrich Wilhelm Theodor (>>)
Handlung im Großen und Kleinen mit Eisen
* 03.09.1785 Ohrdruf b. Gotha † 21.08.1862 Flensburg
oo ...
9 Rottmann Margaretha(>>)
* (err) 1782 Flensburg
2 Funke Hermann Nicolai, Oberingenieur
oo 1881
1 Funke Hermann, Ingenieur
* 10.03.1884 Flensburg † 14.10.1970 Berlin
3 Fritsche Elisa Martha Clara

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© www.Adelby.com/ Helmut Martensen,24943 Flensburg; EMail: Martensen@t-online.de

Stand: 24.12.2013 12:41:39
Erstellt mit dem Genealogieprogramm GFAhnen 13.0

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